Samtgemeinde Lüchow/Wendland

Lebendiger Adventskalender im Feuerwehrhaus

Am Samstag fand der lebendige Adventskalender der Evangelischen Kirche in unserem Feuerwehrhaus statt.

Bei Apfelpunsch und Keksen hat der Posaunenchor Weihnachtslieder angestimmt und es wurde gesungen.

Am nächsten Samstag wird dieser Tag von der Dorfgemeinschaft Dolgow ausgerichtet.

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Positive Bilanz zum 1. Jahr im neuen Feuerwehrhaus

Wustrow. Fast ein Jahr ist es her, seitdem die Feuerwehr Wustrow ihr neues Quartier in der Domänenstraße bezogen hat. Was am Anfang noch sehr chaotisch war, wie die Einsatzfahrten zum Feuerwehrhaus, Umziehen in der Umkleide und das Ausrücken, ist mittlerweile zur Routine geworden. Das berichtet Ortsbrandmeister Florian Kreysel auf der Halbjahresversammlung der Feuerwehr Wustrow am vergangenen Wochenende. Fast alle nachträglichen Arbeiten sind bereits abgeschlossen. So wurde in den vergangenen Monaten Verbesserungen durchgeführt, die sich im Laufe der Zeit als Hilfreich herausstellten. Außerdem wurde mit Hilfe des Fördervereins eine Garage für unseren Mannschaftstransportwagen gebaut. An vielen Tagen schweißtreibender Arbeit haben unsere Kameradinnen und Kameraden das Fundament erstellt, Kantensteine gesetzt und gepflastert. Gleichzeitig hierzu wurden noch vier weitere Parkplätze gebaut. Einzig das Grundgestell der Garage wurde von einer Firma errichtet. Anschließend wurde in Eigenarbeit die Außenfassade fertiggestellt. Noch dieses Jahr wird der MTW seinen neuen Stellplatz in der Garage beziehen. Auch der in diesem Jahr neu beschaffte Anhänger hat dort bereits seinen Stellplatz bekommen.

Erfolgreich war die Feuerwehr Wustrow auch bei dem im November stattgefundenen Feuerwehrpokalschießen gegen die Niedersächsische Kameradschaftsvereinigung Wustrow (ehemals Kyffhäuser). Mit 496 zu 486 Ringen musste sich die NKV geschlagen geben. Die besten Schützen aus der Feuerwehr waren Horst-Jürgen Schlegel (85 Ringe), Daniela Klattenberg (83 Ringe), Herbert Willam (83 Ringe), Dirk Schulz (83 Ringe), Tanja Schlegel (81 Ringe) und Lars Schlegel (81 Ringe)

Atemschutzgerätewart Michael Dornblüth berichtet das wir zurzeit 14 Atemschutzgeräteträger haben. Ein Kamerad musste aus gesundheitlichen Gründen leider aufhören. Dafür konnte ein weiterer am Wochenende einen erfolgreichen Lehrgang verzeichnen. Somit wächst die Anzahl der Träger wieder auf 15. Ein weiterer Lehrgang im nächsten Jahr steht noch aus.

Georgia Schulz und Bianca Anton wurden von der Versammlung einstimmig zu den neuen Floriangruppenwartinnen gewählt. Sie konnten sich außerdem noch über eine großzügige Spende freuen. Unser Kamerad Oliver Rohmann hat für alle Floriankinder und Betreuer 30 neue T-Shirts gespendet. Diese sind komplett ohne Werbung bedruckt, da er es nicht gut findet, wenn kleine Kinder als Litfaßsäule herumlaufen, betont er. Wir bedanken uns recht Herzlich hierfür.

An diesem Samstag findet um 17 Uhr der lebendige Adventskalender am Feuerwehrhaus statt. Gerne können sie auf ein Stück Kuchen und Kaffee bei uns vorbeischauen. Unsere Jugendfeuerwehr hat die Deckoration gebastelt und die Floriangruppe hat Kekse gebacken.

Der Feuerwehrball wird 2020 nicht wie gewohnt am 3. Samstag im Januar, sondern erst am 15. Februar stattfinden. Grund sind die Bauarbeiten im Gemeinschaftshaus.

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Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Rostock

Am 14.12.2019 möchten wir zum Weihnachtsmarkt nach Rostock fahren.

Los geht es um 8:00 Uhr am Feuerwehrhaus.

Es sind noch wenige Plätze frei.

Wer Interesse hat, kann sich an Horst-Jürgen Schlegel : 0171-3405051 wenden.

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Kreisfeuerwehrbereitschaft 1 übt in der Letzlinger Heide

Letzlinger Heide (hbi) Nahe des Truppenübungsplatzes in der Letzlinger Heide befinden sich im Wald verlassene, ehemalige Wohngebäude der russischen Roten Armee. Aufgrund ihrer Abgeschiedenheit werden diese verlassenen Häuser gerne von Obdachlosen als Schlafunterkunft genutzt. Am Samstag wurde die Bundeswehrfeuerwehr des Standortes um 12:18 Uhr zu einem Kellerbrand in ein solches leer stehendes Gebäude alarmiert. Die Kameraden hatten zwar den Kellerbrand schnell unter Kontrolle, konnten jedoch ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Wohneinheiten nicht verhindern. Daher wurde um 12:28 die Kreisfeuerwehrbereitschaft 1 aus Lüchow-Dannenberg, die sich zufällig in einer Unterkunft in der Nähe aufhielt, zur Unterstützung alarmiert.

Mit dieser angenommenen Lage starteten am vergangenen Wochenende ca. 130 Einsatzkräfte in ihre Kreisbereitschaftsübung. Und die hatte es in sich – insgesamt 5 Wohnungsbrände galt es z.T. gleichzeitig zu löschen. Dabei stellte die Abgeschiedenheit des Objektes die Kameradinnen und Kameraden vor eine besondere Herausforderung: Es gab in der Nähe des Objektes keine ausreichende Wasserversorgung. Während die ersten Trupps aus dem 1. und 3. Zug unter Atemschutz mit dem Wasser der zahlreichen Tanklöschfahrzeuge zur Brandbekämpfung vorgingen, baute der 2. Zug mit Unterstützung des Schlauchwagens aus dem 1. Zug eine 2-strängige Wasserversorgung aus einem ca. 1,5 km entfernten Tiefenbrunnen auf.

Das direkt an das Objekt angrenzende Waldgebiet musste während der gesamten Löscharbeiten mit einer Riegelstellung vor einer Brandausbreitung geschützt werden. Alleine hierfür waren zeitweise 4 Strahlrohre im Einsatz. Die Führung der einzelnen Züge erfolgte in den einzelnen Führungsgruppen, die Koordination des gesamten Einsatzes übernahm die Führungsgruppe im Container der Einsatzleitung. Da der Zugang zu dem Gebäude zum Teil blockiert bzw. versperrt war, kam es zeitweise zu einer enormen Hitzeentwicklung und sogar zur Rauchgasdurchzündung. Nach ca. 3 Stunden konnte der Einsatzleiter, Kreisbereitschaftsführer Michael Schulze, auf der Lagebesprechung „Feuer aus – Nachlöscharbeiten laufen“ verkünden. Während noch letzte Glutnester abgelöscht wurden, konnte bereits mit dem Rückbau der über 3 km langen Schlauchstrecke begonnen werden. Die ebenfalls aus Lüchow-Dannenberg angereisten Brandursachenermittler der Polizei machten sich dann mit einem 4-köpfigen Team an die Analyse der Brandursache und stellten recht schnell Brandstiftung als Ursache fest. Auch das Kreisverbindungskommando Lüchow-Dannenberg war mit 6 Kameraden angereist und nahm als Beobachter an der Übung teil.

„Diese Form der Zusammenarbeit mit der Bundeswehr hat uns zum zweiten Mal eine Übung unter absolut realistischen Bedingungen ermöglicht – selten hat man die Möglichkeit, echtes Feuer in diesem Ausmaß zu Übungszwecken zu entfachen“, zeigte sich Kreisbereitschaftsführer Michael Schulze mit dem Ergebnis zufrieden.

Auch unser Landrat Jürgen Schulz (parteilos) machte sich mit dem Fachdienstleiter 32 – Ordnung und Sicherheit, Hans-Christian Schlenker auf den Weg nach Letzlingen, um gemeinsam mit dem stv. Kreisbrandmeister Axel Steinbiss, die Übung zu beobachten. Dabei nutzte der Landrat die Möglichkeit, den ca. 130 Einsatzkräften vor Ort für ihre ständige Einsatzbereitschaft zu danken und zeigte sich stolz über die Schlagfertigkeit unserer Kreisbereitschaft.

An der Übung nahmen insgesamt etwa 130 Einsatzkräfte aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg mit etwa 30 Einsatzfahrzeugen teil. Der Großteil entfiel dabei auf die Züge 1-4 und die Führungsgruppe der Kreisfeuerwehrbereitschaft 1. Der 4. Zug (Verpflegung) versorgte dabei die Einsatzkräfte sowohl an der Einsatzstelle als auch in der Unterkunft das gesamte Wochenende – denn: Ohne Mampf, kein Kampf. Die Züge 5 (Wasserrettung) und 6 (Höhenrettung) gehören ebenfalls der KFB 1 an, nahmen aber aufgrund des Übungsszenarios nicht an der Übung teil – unterstützten aber personell bei der Vorbereitung und Begleitung der Übung.

Unser besonderer Dank gilt der Bundeswehr in Letzlingen für die Möglichkeit auf ihrem Areal diese Übung durchzuführen und für die tolle Unterkunft. Bedanken möchten wir uns auch bei der Bundeswehr-Feuerwehr des Truppenübungsplatzes, für ihre Mitwirkung an der Übung. Ebenfalls gefreut haben wir uns über die Teilnahme der Polizei Lüchow und dem Kreisverbindungskommando der Bundeswehr, sowie den Sanitäterinnen und Sanitätern der DRK-Bereitschaft Dannenberg – auch hierfür vielen Dank.

Fotonachweis und Bericht: Heiko Bieniußa, Pressereferent der Kreisfeuerwehr Lüchow-Dannenberg

Anmerkung: Der SW unterstützte die Herstellung der Wasserversorgung und das TLF war unter anderen bei der Brandbekämpfung dabei, wobei ein Kamerad unter Atemschutz eingesetzt wurde.

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Feuerwehr Wustrow feiert gelungene Einweihung

Am vergangenen Wochenende hat die Feuerwehr Wustrow ihr neues Feuerwehrhaus eingeweiht.

Am Freitag begrüßten Ortsbrandmeister Florian Kreysel zusammen mit Horst-Jürgen Schlegel ca. 120 geladene Gäste zu einem Festakt in der Fahrzeughalle. Dazu zählten nicht nur die Kameraden, Politiker und Gastwehren, sondern auch besonders die Gäste, die uns während der Bauphase mit einer Spende unterstützt haben.

Michael Schalon berichtet, von dem steinigen Weg, die er und auch andere in den letzten Jahren gehen mussten. Begonnen hat alles 2014. Es bildeten sich Risse am alten Feuerwehrhaus, da es auf Torf gebaut wurde. Die Sicherheit konnte auf lange Sicht nicht mehr gegeben werden. Lange hat man überlegt, was man dagegen machen kann. Letztendlich hat man sich für einen Neubau entschieden. Nach einer langen intensiven Suche nach einem passenden Grundstück hat man sich eins in der Domänenstraße ausgesucht. Die Samtgemeinde kaufte das Grundstück und am 14.09.2017 begannen die Bauarbeiten. Bis November lief alles gut. Dann regnete es. 4 Monate konnte nicht gebaut werden, da sich sehr viel Wasser auf dem Baugrundstück gesammelt hat. Ca. 300 Stunden haben die Kameraden mit teilweise 2 Pumpen Wasser gepumpt. bis es im März 2018 endlich weiterging. Das restliche Jahr hätte es trockener nicht sein können. Was dem schnellen Vorantreiben des Baus zu genüge getan hat. Am 14.12.2018 konnten die Kameraden dann endlich ihr neues Heim beziehen. Er ist sehr stolz auf das was geleistet wurde.

Samtgemeinde Bürgermeister Hubert Schwedland bedankte sich bei Schalon. Ein Projekt in der Größe in dem Zeitraum so gut zu bewerkstelligen ist eine große Leistung. Er überreicht ihm den Schlüssel für das Haus. Den Worten schlossen sich Florian und Horst-Jürgen Schlegel an. Er hat das Ziel nie aus den Augen verloren. Da er viel Zeit in dieses Projekt gesteckt hat, musste auch seine Familie öfters hintenanstehen. Dies würdigten sie ihm mit mehreren Geschenken, darunter auch einen Gutschein für einen Ausflug nach Wolfsburg für die ganze Familie.

Horst-Jürgen Schlegel und Michael Schalon überreichen dem am Donnerstag vereidigten Ortsbrandmeister Florian Kreysel und seinem Stellvertreter Martin Projahn ein Schild, auf dem die Eckdaten der Erbauung verewigt wurden. Dieses hängt nun im Eingangsbereich.

Zu den Gastrednern zählten unter anderem Andrea Heilemann, die sich freut, dass die Feuerwehr so ein tolles neues Haus bekommen haben. Die Gemeinschaft der Feuerwehr ist in unserem Ort was ganz Besonderes erläuterte sie. Auch die Zusammenarbeit mit der Stadt läuft sehr gut. Zu Wort meldete sich auch Oliver Stark von der VR Plus Altmark-Wendland eG. Er freut sich, dass sie die Wehr mit einer Crowdfunding Aktion unterstützen konnten. 4295€ sind insgesamt zusammengekommen. 2095€ kommen dabei von der VR Plus und 2200€ von den Spendern. Sie überreichten der Wehrführung einen Scheck.

Horst-Jürgen Schlegels Zeit als Ortsbrandmeister hat nun ein Ende. Insgesamt 15 Jahre hat er die Feuerwehr geleitet (1998-2010 & 2016-2019) außerdem war er von 2010-2012 Stellvertreter. 39 Jahre war er im Kommando vertreten. Er übergibt seinem Nachfolger Florian Kreysel das Stammbuch, in dem jedes Mitglied seit der Gründung am 01.05.1877 vermerkt ist.

Am Samstag luden die Kameraden und die Jugendabteilung zu einem Tag der offenen Tür ein. Trotz des bewölkten, aber trockenen Wetter haben sehr viele den Weg dorthin gefunden. Die Zahlen von 700 verkauften Würstchen und 60 kg Pommes sprechen für sich. Auch der Kuchen wurde restlos verkauft. Vielen Dank an alle die da waren.

Pastor Kai Arne Burmester und der Posaunenchor luden am Sonntag zu einem Gottesdienst im Feuerwehrhaus ein. Mehr als 130 Besucher nahmen daran teil. Er segnete das neue Feuerwehrhaus und hofft das alle Kameraden immer heile und gesund von den Einsätzen wieder nachhause kommen. Danach gab es für die Besucher noch einen Kaffee und ein Stück Kuchen

 

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Unklare Rauchentwicklung in der Fehlstraße

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